Die Spitalclowns sind 1993 von den Brüdern André und Jan Poulie, in Erinnerung an ihre Mutter Theodora ins Leben gerufen worden. Bei der Gründung hat sich die Waadtländer Stiftung zum Ziel gesetzt, das Leiden der Kinder im Spital durch Lachen zu lindern. Seither organisiert und finanziert sie jede Woche die Besuche der Spital- Clowns; professionelle Künstler die speziell für die Arbeit im Spital ausgebildet werden. Von Jahr zu Jahr ist das Konzept der Stiftung gewachsen. Mehr als 166 Spitalclowns sind zurzeit in 120 Spitälern und Institutionen in der Schweiz und in acht weiteren Ländern anzutreffen. Pro Jahr werden über 259'000 individuelle Besuche ermöglicht. Seit 1995 wird die Stiftung als gemeinnützig anerkannt. | |  "Die Geschichte der Stiftung Theodora ist eng mit dem Leben und dem Schicksal von unseren Eltern, Jan und Theodora Poulie verbunden. Als kleine Buben, umsorgt mit elterlicher Liebe und Zärtlichkeit, hätten mein Bruder Jan und ich uns nie vorgestellt, eines Tages, in Erinnerung an unsere Eltern, das schenken von glücklichen Momenten zu unserer Lebensaufgabe zu machen. Niemand konnte ahnen, dass im September 1975 ein schlimmer Unfall mein Leben für immer verändern würde.
| | Unzählige Narkosen, schmerzhafte Operationen, das Wiedererlangen meiner Mobilität; so sah mein Spitalalltag aus. Weder mein Bruder noch meine Freunde durften mich besuchen. Für meine Spitalkameraden und mich gab es keine andere Ablenkung als die, die wir uns selber ausdachten.Zum Glück kam Theodora jeden Tag zu mir an mein Bett. Sie blieb vier Stunden, die maximal erlaubte Besuchszeit. Wie schnell da die Zeit verflog ! Theodora hatte viel Humor. Ihre Spontaneität, ihre Disponibilität und Fröhlichkeit begleiteten stets ihre Grosszügigkeit. Auch auf ihrem letzten Lebensweg vermochte sie diese Kraft bei zu behalten und hat uns so das schönste und wirksamste Glücksrezept geschenkt." ! André Poulie, Gründer |